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Geographische Informationssysteme sind mehr als Planzeichenmaschinen. Umweltbeobachtung, Datenspeicherung, Geographische Auswertungen, Analysen, Bewertungen, Konflikermittungen kommen vor dem Plan
Und Pläne sind nur eine Möglichkeit um über Planungen zu kommunizieren... Starte Flash-Animation (Um die Animation zu beenden benutzen sie bitte den Zurück-Button ihres Browsers)
Geographische Informationssysteme (GIS) breiten sich in Forschung, Behörden und Ingenieur- und Planungsbüros zunehmend weiter aus. GIS-Software wird immer leistungsfähiger und einfacher zu nutzen. Viele Millionen wurden in die Digitalisierungen von Geodaten investiert. Das in den umfangreichen Geodatenbanken gespeicherte ‚Wissen' ist zum unverzichtbaren Rohstoff geworden, für effiziente Planungen in einem zunehmend komplexeren Umfeld in welchem Planungsentscheide immer schneller und mit weniger Ressourcen gefällt werden müssen. Mit GIS könnten geographischen Daten zu einer umfassenden Informationsbasis verarbeitet werden, um in partizipativen Planungsprozessen zu Entscheiden hoher Akzeptanz und schliesslich nachhaltigem räumlichen Handeln zu gelangen. Das projektübergreifende Geoinformationsmanagement, d.h. standardisierte Datenmodelle, die Kompatibilität der erarbeiteten Planungsinformationen zwischen Projekten und Fachdisziplinen bietet grosse Chancen, stellt aber auch veränderte Anforderungen sowohl an Entscheidungsträger/innen wie auch die Kompetenzen in den Planungsbüros. In unzähligen Projekten werden bisher Daten nach wie vor unstrukturiert, nach zufällig entstandenen Pseudostandards in einer unüberschaubaren Anzahl probietärer Systeme erfasst. Digitalisiert wird ‚nur' der Arbeitsprozess um Papierpläne und Visualisierungen zu erstellen aber nicht die Informationsbildung und der Informationsaustausch selbst. Das Verständnis der Bedeutung eines umfassenden Geoinformationsmanagement und der dafür erforderlichen Kompetenzen, wird für die strategische Platzierung von Ingenieur- und Planungsbüros im Markt immer wichtiger. GIS erzwingt das Sprengen eines Denkens in reinen Projektstrukturen. Das Beherrschen der digitalen Schnittstellen zwischen den Projekten und die Informationsbewirtschaftung, über Projekt-, Büro- und Amtsstellengrenzen hinweg, wird zur Schlüsselkompetenz werden. Diskutiere diesen Artikel in einem Forum. (0 Beiträge) |